Warum so viele den Wechsel zu lange aufschieben
Die Gründe sind fast immer dieselben, und fast alle beruhen auf einem Missverständnis.
- Angst vor Aufwand. Viele denken, sie müssten Ordner wälzen, Unterlagen zusammensuchen und alles selbst übergeben. Das übernimmt die neue Kanzlei
- Sorge um Datenlücken. Die Befürchtung, dass zwischen alt und neu etwas verloren geht. Bei sauberer Übergabe passiert das nicht
- Falscher Zeitpunkt. Der Glaube, man könne nur zum Jahreswechsel wechseln. Das stimmt nicht, ein Wechsel ist jederzeit möglich
- Loyalität. Ein schlechtes Gewissen gegenüber dem alten Berater. Verständlich, aber es ist Ihr Unternehmen, das gute Beratung braucht
Wer aus einem dieser Gründe bleibt, zahlt oft doppelt: mit schlechter Betreuung und mit verpasstem Gestaltungsspielraum.
Woran Sie merken, dass ein Wechsel überfällig ist
Nicht jede Unzufriedenheit rechtfertigt einen Wechsel. Diese Signale schon:
- Sie erreichen Ihren Berater nur schwer, Rückfragen dauern Wochen
- Sie bekommen Zahlen erst, wenn das Jahr längst vorbei ist, statt laufend
- Digitale Zusammenarbeit ist nicht möglich, alles läuft über Papier und Post
- Sie werden abgearbeitet, aber nicht beraten. Niemand denkt mit
- Fristen werden knapp oder gerissen
- Sie zahlen für Leistungen, deren Nutzen Sie nicht erkennen
Wenn Sie sich in mehreren Punkten wiedererkennen, ist der Wechsel keine Frage des Ob, sondern des Wann.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Die kurze Antwort: fast immer jetzt.
Ein Kanzleiwechsel ist nicht an das Jahresende gebunden. Sie können unterjährig wechseln. Praktisch gibt es zwei besonders saubere Zeitpunkte:
- Nach dem Jahresabschluss. Wenn die alte Kanzlei das abgelaufene Jahr fertig bearbeitet hat, ist die Übergabe am klarsten
- Zu Beginn eines neuen Voranmeldungszeitraums. So läuft die laufende Buchhaltung nahtlos bei der neuen Kanzlei weiter
Aber auch außerhalb dieser Punkte ist ein Wechsel problemlos möglich. Wichtiger als der perfekte Zeitpunkt ist, dass Sie überhaupt anfangen.
So läuft der Wechsel konkret ab
Der Wechsel ist ein klarer, überschaubarer Prozess. In den meisten Fällen sieht er so aus:
- Erstgespräch. Wir klären, ob wir zueinander passen, und was Sie brauchen
- Vollmacht. Sie erteilen uns eine Vollmacht. Damit dürfen wir gegenüber Finanzamt und alter Kanzlei für Sie handeln
- Kündigung der alten Kanzlei. Auf Wunsch unterstützen wir bei der Formulierung. Ein Steuerberatungsvertrag ist in der Regel unkompliziert kündbar
- Unterlagenübernahme. Wir fordern Ihre Unterlagen und die Buchhaltungsdaten direkt bei der alten Kanzlei an. Die Herausgabe der Mandantenunterlagen ist Ihr Recht
- Datenübernahme. Bei DATEV-basierten Kanzleien lassen sich Buchhaltung und Stammdaten sauber übernehmen, ohne alles neu anzulegen
- Onboarding. Wir richten die digitale Zusammenarbeit ein, zum Beispiel über DATEV Unternehmen Online und MyDATEV
- Weiterarbeit. Ab hier läuft alles bei uns, ohne Lücke
Ihr Aufwand beschränkt sich im Kern auf Erstgespräch, Vollmacht und ein paar Freigaben. Den organisatorischen Teil übernehmen wir.
Was Sie nicht selbst tun müssen
Das ist der Punkt, der die meisten überrascht:
- Sie müssen keine Ordner sortieren oder Belege zusammensuchen
- Sie müssen nicht selbst bei der alten Kanzlei um Ihre Daten bitten, das machen wir
- Sie müssen nichts doppelt erfassen, Daten werden übernommen, nicht abgetippt
- Sie müssen kein steuerliches Fachwissen mitbringen, dafür sind wir da
Ein guter Wechsel fühlt sich für Sie nicht nach Umzug an, sondern nach Entlastung.
Warum ein digitaler Wechsel besonders reibungslos läuft
Wenn die neue Kanzlei digital arbeitet, wird der Wechsel noch einfacher. Statt Aktenübergabe im Karton läuft die Übernahme strukturiert:
- DATEV-Datenübernahme aus der alten Kanzlei, sofern dort ebenfalls DATEV genutzt wurde
- Digitale Belegerfassung ab dem ersten Tag, ohne Papierstapel
- MyDATEV für die Kommunikation, ohne dass sensible Daten per Mail hin und her gehen
- Sofortige Auswertungen, damit Sie schnell einen klaren Stand haben
Wer tiefer einsteigen will: In unserem Beitrag Digitale Tools in der Steuerberatung Berlin zeigen wir, wie das konkrete Setup aussieht.
Was wir bei Goerke und Partner beim Wechsel für Sie tun
Wir machen den Wechsel bewusst einfach, weil wir wissen, dass die Hürde meist im Kopf sitzt, nicht in der Sache. Konkret:
- Klares Erstgespräch ohne Verkaufsdruck, mit ehrlicher Einschätzung, ob wir passen
- Übernahme des Organisatorischen: Unterlagen, Daten, Kommunikation mit der alten Kanzlei
- Sauberes digitales Onboarding von Berlin Mitte aus
- Lückenlose Weiterarbeit, damit Fristen und Buchhaltung nicht ins Stocken geraten
- Beratung ab Tag eins, nicht nur Abarbeitung
Ein Wechsel zu uns soll sich vom ersten Moment an so anfühlen, wie Zusammenarbeit sein sollte: klar, verlässlich und mitdenkend.
Vor dem Erstgespräch: drei kurze Fragen
Ein Erstgespräch kostet Zeit, Ihre und unsere. Damit es für beide Seiten sinnvoll ist, klären wir vorab drei Dinge. Das dauert eine Minute und sorgt dafür, dass Sie mit jemandem sprechen, der wirklich zu Ihrer Situation passt.
1. Worum geht es bei Ihnen? Unternehmen oder Selbstständigkeit, oder ausschließlich eine private Steuererklärung?
2. In welcher Situation sind Sie gerade? Wechsel von einer bestehenden Kanzlei, Neugründung, oder erstmalig auf der Suche nach steuerlicher Beratung?
3. Wie möchten Sie zusammenarbeiten? Offen für digitale Zusammenarbeit über DATEV und MyDATEV, oder lieber klassisch mit Papier und persönlichen Terminen?
Auf Basis Ihrer Antworten melden wir uns mit einem passenden Vorschlag. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das ehrlich und empfehlen, wo es besser passt.
Sie denken über einen Steuerberaterwechsel in Berlin nach?
Beantworten Sie kurz die drei Fragen oben, und wir melden uns mit einem konkreten nächsten Schritt.
Ist ein Steuerberaterwechsel kompliziert?
Nein. In den meisten Fällen ist der Wechsel in wenigen Tagen organisiert. Ihr Aufwand beschränkt sich auf Erstgespräch, Vollmacht und ein paar Freigaben. Die neue Kanzlei übernimmt das Organisatorische, fordert Ihre Unterlagen bei der alten Kanzlei an und übernimmt die Daten. Sie müssen keine Ordner sortieren und kein steuerliches Fachwissen mitbringen.
Kann ich den Steuerberater jederzeit wechseln oder nur zum Jahreswechsel?
Sie können jederzeit wechseln, ein Wechsel ist nicht an das Jahresende gebunden. Besonders saubere Zeitpunkte sind nach einem abgeschlossenen Jahresabschluss oder zu Beginn eines neuen Voranmeldungszeitraums. Wichtiger als der perfekte Zeitpunkt ist aber, überhaupt anzufangen, denn eine unterjährige Übergabe ist problemlos möglich.
Bekomme ich meine Unterlagen von der alten Kanzlei?
Ja. Die Herausgabe Ihrer Mandantenunterlagen ist Ihr Recht. Mit einer Vollmacht darf die neue Kanzlei die Unterlagen und Buchhaltungsdaten direkt bei der alten Kanzlei anfordern, sodass Sie sich darum nicht selbst kümmern müssen. Bei DATEV-basierten Kanzleien lassen sich die Daten besonders sauber übernehmen.
Entsteht beim Wechsel eine Lücke in der Buchhaltung?
Bei einer sauberen Übergabe nicht. Die neue Kanzlei übernimmt die laufende Buchhaltung nahtlos, sodass Fristen und Voranmeldungen weiterlaufen. Gerade bei digitaler Zusammenarbeit über DATEV Unternehmen Online läuft die Übernahme strukturiert und ohne Unterbrechung.
Wie läuft der Wechsel zu Goerke und Partner in Berlin ab?
Zuerst ein Erstgespräch, in dem wir klären, ob wir zueinander passen. Danach erteilen Sie uns eine Vollmacht, wir unterstützen bei der Kündigung der alten Kanzlei, fordern Ihre Unterlagen und Daten an, übernehmen sie und richten die digitale Zusammenarbeit ein. Ab dann läuft alles bei uns weiter, ohne Lücke. Den organisatorischen Teil übernehmen wir.
Für wen ist Goerke und Partner der richtige Partner?
Wir sind auf Unternehmen, Selbstständige und KMU in Berlin spezialisiert, die digitale, mitdenkende Steuerberatung suchen. Damit ein Erstgespräch für beide Seiten sinnvoll ist, klären wir vorab drei kurze Fragen zu Ihrer Situation. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir das ehrlich und empfehlen, wo es besser passt.
Quellen & rechtliche Grundlagen
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