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Digitale Steuerberatung: Woran Sie erkennen, ob Ihre Kanzlei wirklich digital arbeitet

Digitale Geschäftsmodelle sind dynamisch, schnell – und steuerlich komplex. Ob E-Commerce, digitale Dienstleistungen oder hybride Teams: Wer digital arbeitet, braucht mehr als nur klassische Buchhaltung. Goerke & Partner begleitet Unternehmen, die bereit sind, ihre Prozesse zu transformieren – mit Klarheit, Struktur und digitalen Lösungen. In diesem Beitrag zeigen wir, was moderne Steuerberatung für digitale Unternehmen wirklich ausmacht.

DATUM

4. Dezember 2025

Autor

Daniel Daubner

Lesedauer

5 MIN

Hand schiebt einen Aktenordner mit Belegen beiseite, daneben ein aufgeklappter Laptop auf dem Schreibtisch

Sie schreiben Rechnungen im Tool, zahlen per App und sehen Ihren Kontostand in Echtzeit. Und trotzdem sammeln Sie einmal im Monat Belege, scannen sie, schicken sie per Mail und warten auf Rückfragen per Post. Dann arbeiten Sie digital, Ihre Steuerberatung aber nicht.

Dieser Beitrag zeigt, woran Sie den Unterschied erkennen, was er Sie kostet und wie Sie ihn schließen. Auch, wann sich ein Wechsel lohnt und wann nicht.

Was „digital" bei einer Steuerberatung wirklich heißt

Ein PDF per E-Mail ist keine digitale Zusammenarbeit. Es ist Papier mit einem anderen Transportweg.

Digital heißt: Ein Beleg geht einmal in ein gemeinsames System und bleibt dort. Die Kanzlei bucht daraus, Sie sehen die Auswertungen im selben System, und niemand schickt etwas hin und her. In der Praxis läuft das bei vielen Kanzleien über DATEV: Belege über DATEV Unternehmen online, Dokumente und Freigaben über MyDATEV.

Entscheidend ist also nicht, ob eine Kanzlei E-Mails beantwortet oder eine Website hat. Entscheidend ist, ob Ihre Belege und Zahlen an einem Ort liegen, auf den beide Seiten zugreifen.

Sieben Fragen, mit denen Sie Ihre Steuerberatung prüfen

Beantworten Sie jede Frage mit Ja oder Nein:

  1. Können Sie Belege per App erfassen oder automatisch aus Ihrem Rechnungstool übertragen, statt sie zu sammeln und zu schicken?
  2. Werden Ihre Kontoumsätze direkt aus der Bank übernommen?
  3. Sehen Sie Ihre BWA in einem Portal, ohne danach fragen zu müssen?
  4. Kommen Rückfragen gebündelt und digital, nicht per Brief oder als einzelne Mails?
  5. Können Sie Steuererklärungen und Jahresabschlüsse digital freigeben?
  6. Kann Ihre Buchhaltung eingehende E-Rechnungen verarbeiten?
  7. Wissen Sie, bis wann Ihre Zahlen jeden Monat fertig sind, ohne nachzuhaken?

Fünfmal Ja oder mehr: Ihre Kanzlei arbeitet digital. Dreimal Ja oder weniger: Die Lücke kostet Sie jeden Monat Zeit.

Was die Lücke Sie kostet

Die Kosten tauchen auf keiner Rechnung auf. Sie stecken in Stunden.

Wer Belege sammelt, sortiert, scannt und verschickt, erledigt einen Teil der Buchhaltung doppelt: einmal im eigenen Tool, einmal für die Kanzlei. Jede Rückfrage per Brief verlängert den Weg um Tage.

Dazu kommt der Zeitversatz. Kommen die Belege gebündelt am Monatsende, ist die Auswertung frühestens Wochen später fertig. Entscheidungen über Preise, Personal oder Investitionen fallen dann ohne die Zahlen, die sie stützen sollten.

Mit der E-Rechnung wird die Lücke größer. Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen im B2B-Bereich E-Rechnungen empfangen können. Ab 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz selbst E-Rechnungen ausstellen, ab 2028 alle. Eine Buchhaltung, die auf PDF und Papier aufbaut, muss dann ohnehin umgestellt werden. Was dabei gilt, steht in unserem Beitrag zur E-Rechnung.

So schließen Sie die Lücke, mit oder ohne Kanzleiwechsel

  1. Sprechen Sie Ihre Kanzlei an. Fragen Sie konkret nach DATEV Unternehmen online oder einem vergleichbaren Portal. Viele Kanzleien haben es, bieten es aber nicht von sich aus an.
  2. Stellen Sie Ihre Belegwege um. Belege per App erfassen, das Geschäftskonto anbinden, Eingangsrechnungen direkt ins Portal leiten statt ins Postfach.
  3. Vereinbaren Sie einen festen Monatsrhythmus. Bis wann die Belege da sind, bis wann die Auswertung fertig ist.
  4. Prüfen Sie nach drei Monaten erneut, mit den sieben Fragen oben.

Wenn sich nach diesem Gespräch nichts bewegt, ist ein Wechsel eine sachliche Option. Wie er abläuft, steht in unserem Beitrag zum Steuerberaterwechsel.

Wann Sie uns nicht brauchen

Wenn Ihre Kanzlei die sieben Fragen überwiegend mit Ja beantwortet und Sie sich gut betreut fühlen: Bleiben Sie. Ein Wechsel nur wegen eines Tools lohnt sich nicht. Die Umstellung kostet Zeit, und eine Kanzlei, die Ihr Unternehmen kennt, ist mehr wert als eine neue Oberfläche.

Wie das bei Goerke & Partner läuft

Wir arbeiten mit DATEV Unternehmen online, DigiBel, MyDATEV und DATEV Freizeichnung online. Belege kommen einmal ins System und bleiben dort. Rückfragen sammeln wir, Freigaben laufen digital.

Wer von Papier umsteigt, bekommt eine Einführung in die Tools, einen persönlichen Ansprechpartner und einen klar definierten Monatsprozess. Die Umstellung machen wir gemeinsam, Schritt für Schritt.

Digital heißt bei uns: Sie schicken nichts mehr hin und her.

Daniel Daubner // Goerke und Partner

Ihr Ansprechpartner:
Daniel Daubner
Geschäftsführer

Ihr nächster Schritt

Prüfen Sie Ihre Steuerberatung mit den sieben Fragen. Wenn Sie wissen möchten, wie die Umstellung bei Ihnen aussehen würde, sprechen wir gern darüber.

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Häufige Fragen
Was ist digitale Steuerberatung?

Digitale Steuerberatung heißt, dass Belege, Auswertungen und Freigaben in einem gemeinsamen System laufen, meist über DATEV. Ein PDF per E-Mail allein ist noch keine digitale Zusammenarbeit.

Nein. Weil Belege und Zahlen jederzeit verfügbar sind, bleibt mehr Zeit für Gespräche über Entscheidungen statt über fehlende Unterlagen.

Nicht unbedingt. Fragen Sie zuerst Ihre bestehende Kanzlei nach einem Portal wie DATEV Unternehmen online. Ein Wechsel lohnt sich erst, wenn sich dort nichts bewegt.

Das Honorar richtet sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung und nach Umfang und Komplexität Ihrer Buchhaltung. Ein verbindliches Angebot gibt es nach dem Erstgespräch.

Hashtags:

#DigitaleSteuerberatung #DATEV #DigitaleBuchhaltung

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